Traumabehandlung mit Eye-Movement-Integration (EMI)

Was ist Eye-Movement-Integration?

EMI wurde in den 80er Jahren von dem amerikanischen Therapeutenpaar Steven und Conny Rae Andreas entwickelt und erstmals 1987 in den USA vorgestellt. 1993 wurde EMI von der kanadischen Psychotherapeutin Danie Beaulieu weiterentwickelt und langsam auch im englischsprachigen Raum, in Deutschland und angrenzenden Ländern zur Behandlung von traumatisierten Menschen angewendet.

 

Wie funktioniert EMI?

Wärend wir schlafen, verarbeiten wir in der sogenannten REM-Phase*  die Eindrücke des Tages.

Eye Movement Integration (EMI)  ist ein traumatherapeutisches Verfahren, das mit solchen Augenbewegungen nach einem bestimmten Muster arbeitet. Durch die langsamen Augenbewegungen und der gleichzeitigen bewußten Wahrnehmung negativer Gefühle, im Zusammenhang mit dem traumatischen Erlebnis, werden diese aufgelöst.

 

EMI ist keine langjährige Traumabehandlung, sondern kann in wenigen Therapiesitzungen die seelischen Leiden einer traumatischen Erinnerung auflösen.

 

Was kann ich mit EMI behandeln?

EMI kann bei jeglich Art von traumatischen Erlebnissen angewendet werden.

z.Bsp. Autounfälle, Naturkatastrophen, ärztliche Behandlungen,  Lebensveränderungen, Trennung/Verlust etc.

Ebenfalls bei Angst- und Panikstörungen findet EMI Anwendung.

z.Bsp. Klaustophobie, Agoraphobie, Zahnarztphobie, Spritzenphobie etc

 

 

 

 

 

 * eine Schlafphase, die durch schnelle Augenbewegungen bei geschlossenen Lidern gekennzeichnet ist